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Hauschronik

1367 trug Herzog Albrecht III dem Heidenreich von Maissau auf, zur Rechtsprechung in der Wachau
einen eigenen Rat von „12 Ehrbaren Männern“ einzusetzen. Diese bildeten DEN ,,MAGISTRAT DES
TALES WACHAU“. In  diese Zeit fällt auch die Entwicklung des Zechwesens. Es bestanden unter
anderen folgende Zechen in Weissenkirchen:


Die ,,Unser Frauenzeche (urkundlich schon 1330 erwähnt), die Gottesleichnams-, Allerseelen-,
St. Urbanus-, St. Johanneszeche u.a., Bäcker-und Binderzeche. Die Bezeichnung der Zechen
gehen auf Bruderschaften zurück.

Zechhaus der „Unser Frauenzeche“ war seit 1449 bis in das Jahr 1465 das Stögerhaus Nr. 83
im Bachviertel, bis 1872 Pfarrhof. Heinrich der Thysennhofer zu Wochaw war auch Zechmeister
der „ Unser Frauenzeche“ (1439 – 1465).

Im Jahre 1451 bewohnten fünf Priester die „ Unser Frauenzeche“, im Bachviertel. Am 6. Oktober
1793 brannte das Bachviertel zur Gänze in Weissenkirchen ab. Am 1. Juli 1846 brannten wieder 22
Häuser im Bachviertel, darunter das Zechhaus Nr. 83. Diese Wunden sind heute im unteren Kellerteil
noch sichtbar.

1871 gründete Pfarrer Viscenti in Weißenkirchen damals im alten Pfarrhof –heute im alten Zechhaus
in der Oberen Bachgasse 83 den Weinbauverein.

1906 wurde die Wasserleitung gebaut, 1923 elektrisches Licht installiert. Im Jahr 1992 wurde das
Haus Nr. 83 im Bachviertel durch Privatleute erworben und revitalisiert, seit damals kann das
Restaurant Zum Alten Zechhaus, und zum Zwecke der uns geläufigeren Bedeutung des „ Zechens“
besucht werden.

2007 wurden im 1. Stock 5 Komfortzimmer mit luxurösen Ausstattung geschaffen.

Wir freuen uns, Sie als Gast begrüßen zu dürfen und hoffen, dass Ihr Aufenthalt in Weissenkirchen
ein kulturelles und kulinarisches Erlebnis wird.


Ihre Zechmeister
Fam. Roisl